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CINEMA! ITALIA!
Von Donnerstag, 8. September |
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Vom 8. bis zum 14. September 2011 zeigen wir wieder neue italienische Filme der Filmtournee ’Cinema! Italia!’. Wir möchten Ihnen sechs aktuelle italienische Filme vorstellen, die wir in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln präsentieren. Ein gewisser Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf intelligenten und originellen Komödien, aber auch ernstere Stoffe sind vertreten. Alle sechs ausgewählte Filme erzählen auf eigene Art von ihrem Land und bringen hervorragende Schauspieler auf die Leinwand.
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Programm Lübeck:
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| Programmübersicht hier als PDF | |||||||
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La prima cosa bella |
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| Spielzeiten: Donnerstag, 8. September 2011 um 20:30 Uhr und Samstag, 10. September 2011 um 18:00 Uhr |
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Italien 2010, 116 Minuten, OmU |
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Livorno 1971: Was bedeutet es, eine atemberaubend attraktive Mutter zu haben, der die Männer hinterherpfeifen? Für den achtjährigen Bruno ist es ungeheuer peinlich. Als Anna am Badestrand dann noch bei einem Wettbewerb zur schönsten Mama Italiens gekürt wird, kocht auch Ehemann Mario vor Wut und es kommt zum großen Eklat. Die Gegenwart: Der erwachsene Bruno führt ein eher langweiliges Leben. Livorno hat er lange hinter sich gelassen. Als er erfährt, dass seine Mutter Krebs hat, besucht er sie das erste Mal seit Jahren. Anna ist todkrank, aber immer noch lebenslustig. Erinnerungen werden wach - und Bruno beginnt seine Mutter langsam zu verstehen... Paolo Virzìs tragikomische Familiensaga war Italiens Oscar-Kandidat 2011. Eine temperamentvolle, augenzwinkernde Huldigung an eine italienische Institution: die unverwüstliche la mamma, die sich nie unterkriegen lässt mit Glanzrollen für Micaela Ramazzotti und Stefania Sandrelli. „La prima cosa bella“ ist der Titel eines populären Schlagers von 1970, der, zum Filmstart neu aufgenommen, prompt erneut in den Hitparaden landete. |
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L'uomo che verra (Ein Mensch kommt in die Welt) |
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| Spielzeiten: Nur am Freitag, 9. September 2011 um 20:30 Uhr |
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Italien 2010, 117 Minuten, OmU |
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Das Jahr 1944: Die achtjährige Martina wächst als Kind einer einfachen Bauernfamilie in der rauen Bergwelt des Monte Sole unweit von Bologna auf. Die hart arbeitenden Eltern kommen gerade so über die Runden. Seit ihr kleiner Bruder gestorben ist, spricht das Mädchen nicht mehr. Doch nun erwartet ihre Mutter wieder ein Kind und Martina ist glücklich, kann die Zeit bis zur Geburt kaum noch abwarten. Währenddessen gerät das abgelegene Dorf immer mehr zwischen die Fronten des Krieges. Die in den Bergen verschanzten Partisanen liefern sich heftige Gefechte mit den deutschen Besatzungstruppen. Dann, am 28. September 1944, wird Martinas Brüderchen geboren. Und am gleichen Tag starten SS-Einheiten in der Region einen furchtbaren Vergeltungsschlag. Eine kraftvolle und bewegende Geschichte über einfache Menschen, die von der Weltgeschichte überrollt werden. Ein Film, der im Krieg spielt, aber vor allem ein Film über das Leben einer Familie und einer Dorfgemeinschaft, eingefangen in ebenso authentischen wie poetischen Bildern. Und im Zentrum ein kleines Mädchen, das Gutes wie Böses auf ganz eigene Weise verarbeitet. L’uomo che verrà wurde mit dem italienischen Filmpreis „David di Donatello“ als bester Film des Jahres 2010 ausgezeichnet. Zur offiziellen Seite des Films (ital.) |
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Lo spazio bianco (Der weiße Raum) |
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| Spielzeiten: Samstag, 10. September 2011 um 20:30 Uhr und Sonntag, 11. September 2011 um 18:00 Uhr |
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Italien 2009, 98 Minuten, OmU |
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Maria ist Anfang 40, lebt in Neapel, unterrichtet an einer Abendschule. Unabhängig und dynamisch, scheint sie ihr Leben im Griff zu haben. Dass sie einsam ist, fällt ihr selber gar nicht auf. Nach einer flüchtigen Liebesbeziehung wird Maria ungeplant schwanger. Sie entschließt sich, das Kind zu behalten. Doch im sechsten Monat erleidet sie eine Frühgeburt. Das Baby hat nur im Brutkasten eine Überlebenschance. Und Maria muss warten. Drei geschlagene Monate lang. Aber Warten ist das, was Maria am schlechtesten kann. Auf langen Spaziergängen, mit Lektüre und Kino versucht sie sich vergeblich abzulenken. Zur Ruhe kommt sie erst allein mit ihrer schutzbedürftigen Tochter in dem von weißen Vorhängen umgebenen Raum, in dem der Brutkasten steht. Ihr wird ihr klar, dass sie das reale Leben bisher kaum wahrgenommen hat. Und was bedeutet „Leben“ überhaupt?
Der weiße Raum basiert auf dem Roman von Valeria Parrella, der unter dem Titel „Zeit des Wartens“ auch auf deutsch erschienen ist. Francesca Comencinis sensible Verfilmung verbindet das psychologische Porträt einer Frau am existenziellen Wendepunkt mit einer intensiven filmischen Beschreibung der Stadt Neapel. Margherita Buy erhielt für ihre herausragende Leistung beim Festival von Venedig den Preis als beste Darstellerin. |
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Immaturi (Zurück auf Los) |
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| Spielzeiten: Nur am Sonntag, 11. September 2011 um 20:30 Uhr |
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Italien 2011, 108 Minuten, OmU |
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Giorgio, Lorenzo, Piero, Luisa, Virgilio, Francesca: was haben diese sechs Enddreißiger gemeinsam? Vor 20 Jahren waren sie Schulfreunde und eine feste Clique. Danach haben sie sich aus den Augen verloren. Doch aus heiterem Himmel flattert allen ein Brief des Schulministeriums ins Haus: wegen eines Formfehlers sind ihre Abiturszeugnisse annulliert, das Abitur muss wiederholt werden! Ein absurder Scherz des Schicksals? Jedenfalls hocken die sechs Freunde nun wieder zusammen, büffeln Latein und Mathe wie in den alten Zeiten, und spüren plötzlich die Sehnsucht, das jugendliche stürmische Lebensgefühl von damals wiederaufleben zu lassen. Aber das ist leichter gesagt als getan… Eine charmante Komödie mit einer verblüffenden Grundidee und einer treffsicheren Mischung aus turbulenter Komik und unterschwelliger Melancholie, gespielt von einem hervorragenden Darsteller-Ensemble. Nebenbei entsteht ein sehr genaues Bild des Italiens von heute, von Träumen und Illusionen einer ganzen Generation. In Italien wurde der Film zu einem großen Publikumserfolg. Zur offiziellen Seite des Films (ital.) |
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Happy Family (Happy Family) |
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| Spielzeiten: Montag, 12. September 2011 um 20:30 Uhr und Mittwoch, 14. September 2011 um 20:30 Uhr |
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Italien 2010, 90 Minuten, OmU |
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Ezio ist ein hoffnungsvoller Drehbuchautor mit einem Problem: Er soll einen Film schreiben über zwei chaotische Mailänder Familien, deren Wege sich kreuzen, als ihre beiden 16jährigen Sprösslinge beschließen zu heiraten. Doch der Autor kommt nicht voran, schon allein deswegen, weil seine Figuren sich selbstständig machen: Sie wenden sich ungeniert direkt an den Zuschauer, kritisieren ihren Erfinder und verlangen größere Rollen. Schließlich katapultiert sich Ezio mitten in die Handlung hinein, doch inzwischen haben seine Personen schon auf eigene Faust ein gemeinsames Familientreffen angesetzt, um die Hochzeit zu planen. Mit ungeahnten Folgen… Acht Figuren auf der Suche nach ihrem Autor. Eine sommerliches Mailand, das plötzlich märchenhaft bunt strahlt. Ein Drehbuch, das vor unseren Augen lebendig wird. Und zwei Familien, die man nicht so schnell vergisst. Gabriele Salvatores’ intelligente, witzige und rasante Neuinterpretation von Pirandellos Theaterklassiker ist auch ein Fest für einige der besten italienischen Schauspieler der Gegenwart. Zur offiziellen Seite des Films (ital.) |
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Into Paradiso (Ins Paradies) |
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| Spielzeiten: Nur am Dienstag, 13. September 2011 um 20:30 Uhr |
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Italien 2011, 104 Minuten, OmU |
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Eine Stadt: Neapel. Und drei Männer: der schüchterne, gerade arbeitslos gewordene Wissenschaftler Alfonso, der in korrupte Machenschaften verwickelte Politiker Vincenzo und der ehemalige Kricket-Champion Gayaan aus Sri Lanka, der auf der Suche nach dem Paradies ausgerechnet in Neapel gelandet ist. Durch haarsträubende Verwicklungen müssen die Drei für einige Zeit in einer illegal errichteten Hütte auf einem Hausdach im Migrantenviertel Unterschlupf suchen, denn Auftragskiller der Camorra sind ihnen auf den Fersen. Gut, dass Gayaan auf die Hilfe seiner Landsleute aus Sri Lanka bauen kann, um aus dem ganzen Schlamassel wieder herauszukommen… Eine witzige, abgedrehte und einfallsreiche Komödie über Freundschaft und multikulturelle Solidarität. Paola Randis Debutfilm ist eine echte Entdeckung. |
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